#93 - KI- und Vibe-Coding für Unternehmen, Teil 4: Vom Entwickler zum Agenten-Manager
Shownotes
In „Chatbots und KI“ diskutiert Thomas Bahn mit interessanten Gästen aus Wirtschaft und Wissenschaft über Nutzen, Anwendungen und Erfahrungen aus den Bereichen Chatbots und Künstliche Intelligenz.
Thema der heutigen Folge: Man sagt ja oft, dass sich bei KI innerhalb kürzester Zeit immer wieder alles verändert. Beim Thema Vibe-Coding können wir das aus eigener Erfahrung bestätigen. Eigentlich sollte unsere dreiteilige Reihe zum Thema Vibe-Coding bereits abgeschlossen sein. Zwischen der ursprünglichen Aufnahme und heute liegen jedoch rund sechs Monate, in denen sich enorm viel getan hat. Deshalb machen wir jetzt ein Follow-up.
Im vierten Teil widmen wir uns den Fragen: Was hat sich seitdem verändert? Wo steht Vibe-Coding heute? Und spricht man überhaupt noch von Vibe-Coding? Und was ist davon wirklich schon im Alltag angekommen?
Zeitstempel: 00:00:00 Einleitung 00:01:16 Was sich in sechs Monaten verändert hat 00:01:29 Disruption durch KI 00:04:48 Viele neue KI-Entwicklungswerkzeuge 00:06:09 Vibe-Coding oder Spec-Driven Coding? 00:07:32 Standards, Governance und Enterprise-Werkzeuge 00:09:09 Produktive Praxisbeispiele aus echten Projekten 00:11:28 Was Nicht-Entwickler heute schon umsetzen können 00:12:03 Schnell zu Mockups und ersten Produktideen 00:15:37 KI in Word, Excel und anderen Office-Tools 00:16:43 Eine App mit KI bauen: das Mealprep-Beispiel 00:18:45 Wie sich der Entwickleralltag gerade verändert 00:21:39 Fazit und Ausblick
Weitere Informationen: Nutzen Sie die Vorteile von KI, um Ihre Arbeitsabläufe zu optimieren, Kosten zu senken und Ihr Unternehmen zukunftssicher zu machen. Wir zeigen, wie es geht, und unterstützen bei der Umsetzung. https://www.assono.de/kuenstliche-intelligenz
Artikel: A small number of samples can poison LLMs of any size https://www.anthropic.com/research/small-samples-poison
Artikel: Measuring the Impact of Early-2025 AI on Experienced Open-Source Developer Productivity https://metr.org/blog/2025-07-10-early-2025-ai-experienced-os-dev-study/
Über Thomas Bahn: Thomas Bahn ist Geschäftsführer, Mitgründer und Gesellschafter der assono GmbH. Seit mehr als 25 Jahren berät er deutschlandweit erfolgreich Unternehmen rund um die Themen Software und Digitalisierung. Als Host des Podcasts „Chatbots und KI“ diskutiert Thomas Bahn mit interessanten Gästen aus Wirtschaft und Wissenschaft über Nutzen, Anwendungen und Erfahrungen aus den Bereichen Chatbots und Künstliche Intelligenz.
Produktion: Paul Lendzian Cinematography
Bei Fragen oder Anmerkungen freuen wir uns auf Ihre Nachricht an podcast@assono.de
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Transkript anzeigen
00:00:00: Hallo und herzlich willkommen zu Chatbots & KI.
00:00:03: Mein Name ist Thomas Bahn, und ich
00:00:05: wünsche Ihnen viel Spaß bei der heutigen Folge!
00:00:29: verschiedene Features auf Parallel entwickeln lassen kann und das hätte ich vorher niemals geschafft.
00:00:35: Man sagt ja oft, dass sich bei KI innerhalb
00:00:37: kürzester Zeit
00:00:39: immer wieder alles verändert.
00:00:40: Beim Thema Wipecoding können wir es aus eigener Erfahrung bestätigen.
00:00:44: Eigentlich sollte unsere dreiteilige Reihe zum Thema Wipecoding bereits abgeschlossen sein.
00:00:48: Zwischen der ursprünglichen Aufnahme und heute liegen jedoch rund sechs Monate in denen sich enorm viel getan hat.
00:00:54: Deshalb machen wir jetzt ein Follow-up.
00:00:56: Was hat sich seitdem verändert?
00:00:57: Wo steht Wipe-Coding heute?
00:00:59: Und spricht man überhaupt noch von Wipe Coding.
00:01:01: Und was ist davon wirklich schon im Alltag angekommen?
00:01:04: Wie in den drei Teilen?
00:01:05: davor spreche ich dazu mit meinem geschätzten Kollegen Chrisso,
00:01:08: er hat sich intensiv mit dem Thema beschäftigt und wird uns heute die
00:01:11: Fortschritte von Wipecoding erläutern.
00:01:13: Hallo Chrisso schön dass du wieder
00:01:14: da bist
00:01:15: Moin!
00:01:16: Schön das hier sein darf Wenn
00:01:17: Du die Lage vor sechs Monaten mit Heute vergleist.
00:01:20: Was sind so aus Deiner Meinung, Aus Deiner Sicht Die zwei oder drei größte Veränderungen beim Wipe coding?
00:01:26: schwer festzumachen, tatsächlich.
00:01:27: Also es hat sich wirklich extrem viel getan!
00:01:29: Ich habe das letzte Mal ja ein Zitat von Andrew Capati mitgebracht zur Erinnerung des Entwicklers der den Begriff Vibecoding geprägt hat.
00:01:38: im Februar letzten Jahres und er hat im Dezember letzten Jahres also zehn Monate später ungefähr, hat er einen weiteren Zitat veröffentlicht oder gepostet einfach nur auf X, dass ich einmal als Einstieg vortragen möchte.
00:01:52: Es ist auf Englisch aber übersetzt auf Deutsch.
00:01:55: Ich habe mich als Programmierer noch nie so sehr abgehängt gefühlt.
00:01:59: Der Beruf wird drastisch umgebaut, da die Anteile, die der Programmierter selbst beisteuert zunehmend spärlicher werden.
00:02:05: Ich habe das Gefühl dass ich zehnmal leistungsfähiger sein könnte wenn nicht einfach nur die Dinge, die im letzten Jahr verfügbar geworden sind richtig miteinander verknüpfen könnten.
00:02:13: und diesen Boost nicht zu nutzen fühlt sich definitiv an wie ein Skill-Issue.
00:02:17: Es gibt eine neue Abseaktionsebene zum Meistern also zusätzlich zu den üblichen Schichten darunter, die wir alle schon meistern mussten die Agenten, Subagenten, deren Prompts, Kontexte, Memory, Modes, Permissions, Tools, Plugins, Skills, Hooks, MCP, LSP, Slash Commandes, Workflows, ID Integration.
00:02:36: Ich habe das Zitat hier mal ein bisschen gekürzt weil es geht noch genauso weiter.
00:02:40: All das umfasst!
00:02:41: Es sind diverse neue Tools zu meistern Denn ganz offensichtlich wurde da ein mächtiges Alien-Werkzeug herumgereicht, nur kommt es ohne Handbuch und ohne Anleitung.
00:02:51: Und jeder muss selbst herausfinden wie man das anpackt und bedient während daraus wirklich einen Erdbeben der Stärke neun äh die den Beruf erschüttert quasi und alles umwälzt.
00:03:02: Ich finde das Zitat trifft das sehr gut.
00:03:05: tatsächlich!
00:03:06: Das ist natürlich jetzt nicht nur das letzte halbe Jahr sondern auch die Zeit davor so'n bisschen aber... Es ist wirklich ein absolut disruptiver Prozess gewesen, oder diese Integration von agendischen Entwicklungsprozessen ist wirklich krass.
00:03:20: Und wie Kapati schon meinte es kommt eben nicht mit einem Handbuch man weiß nicht genau wie man's bedient.
00:03:25: und jetzt vor allem in den letzten halben Jahr hat man einfach versucht genau das nachzureichen beziehungsweise zu ermöglichen.
00:03:32: Man möchte Sachen und Workflows standardisieren, man möchte irgendwie her dieses mächtigen Tools werden weil wir alle wissen Kaimodelle sind unglaublich mächtig.
00:03:45: Viel, viel mächtiger als Einzelpersonen.
00:03:48: und die Frage ist halt wie bekommen wir jetzt aber diese Pässe auf die Straße?
00:03:51: Wie bekommen wir standardisierte Ergebnisse?
00:03:54: Wie kommen wir erwartbarer reproduzierbare Ergebnisse?
00:03:57: und genau das ist quasi das was im letzten halben Jahr sehr stark vorangeschritten ist neben dem Fakt natürlich dass vor allem es in November und September und auch Februar viele neue Modelle auf den Markt gekommen sind, also Frontier-Modelle von einem Close-Tour-Anbieter und sowas wie Claude, Opus four six jetzt vier sieben kürzlich.
00:04:17: Aber auch Open Source bzw.
00:04:19: Open Weight-Modelle Kimi KII, two point five und zwei point sechs jetzt.
00:04:24: Also tut sich sehr viel und selbst unabhängig von diesen ganzen Prozessen die drumherum gebaut werden, werden die Modelle ja auch einfach grundlegend stärker.
00:04:33: Auch das ist natürlich ein ständiger Wandel.
00:04:35: Das
00:04:35: heißt, du hast auf der einen Seite die Modelle, die besser geworden sind dabei und auf der anderen Seite gibt es ihm ganz viele neue Werkzeuge andere Werkzeige eine völlig neue Kategorie von Werkzeugen und die Herausforderung für jeden einzelnen Entwickler sich da auszukennen.
00:04:48: Gibt es da vielleicht ein Weg raus?
00:04:50: Dass man wegkommt, von dem jeder muss selber genau wissen was er tut.
00:04:54: Ich meine dass jetzt auch ansonsten bei der Softwareentwicklung Es gibt ja auch andere Werkzeuge, die haben helfen ohne dass ich bis ins letzte Beit verstehe warum und wie das funktioniert.
00:05:03: Ja klar, natürlich.
00:05:04: Also es muss sich nicht jeder grundleg mit allen Werkzeugen beschäftigen.
00:05:08: Es reicht ja wenn man ein paar designierte Personen hat im Unternehmen die da aktiv dran sind und dann wissen verteilen.
00:05:15: Ich meine das ist bei uns auch so entstanden.
00:05:17: ich habe mich da aus privaten Gründen weil sie einfach sehr reingefuchst.
00:05:22: Ich fand es super spannend dieses Thema Und hab dann ja auch zum Beispiel Anfang Januar bei einer intern großen Präsentation einen Tool vorgestellt dass ich gewype coded beziehungsweise spektriffen coded habe.
00:05:34: zu dem beruf komme gleich noch einmal zur kleinen beriffsdefinition und das erste feedback war sofort ok, one workshop.
00:05:41: wann zeigst du uns wie das geht?
00:05:42: weil es halt einfach ich hab ja schon da zählt ich habe in diesem projekt.
00:05:46: zwanzig dreißigzeihen codeflare selbst geschrieben dass man alles nur text im frontend den rest am code hat dann die kaie geschrieben ich habe das deployment übernommen.
00:05:54: also was um die einrichtung und die konfiguration aber eben das rein entwickeln dieses handwerk Das habe ich eben abgegeben quasi.
00:06:02: Genau, und das Wissen zu vermitteln da... Ja!
00:06:05: Das ist natürlich dann eine Herausforderung wo man immer am Ball bleiben muss?
00:06:08: Ganz klar.
00:06:09: Kurz noch weil ich es einmal ganz kurz klären möchte.
00:06:12: Wir haben das letzte Mal ja vor allem von Vibe Coding geredet.
00:06:14: Vibe coding gibt's immer noch ganz klar.
00:06:17: Ich und viele andere aus der Branche bezeichnen das was wir jetzt machen als Spec Driven Coding oder als Agented Coding.
00:06:24: Der Unterschied ist ganz einfach dass beim Vibecoding nicht so explizit gedankend drum macht um das große ganze um das drum herum die konfigurationen die präzisen instruktion.
00:06:38: man sagt einfach hier machen wir das bitte hübscher, verschiebt mal da die box bauen mit dieses und jedes feature ein.
00:06:42: beim spektriven kone geht es um viel viel mehr.
00:06:45: Es geht darum dass man von vornherein plant wie einen ganz normalen projekt tatsächlich wieder ganz normaler Entwickleralltag ja auch ist.
00:06:50: Man setzt an einem Projekt auf, man konfiguriert Konfigurations Dateien, Linter Formatter alles Mögliche was eben für Coding Standards und Qualitätsstandards eben sorgt.
00:07:02: Und das ist dann dieses Backdriffen dass man sozusagen die Spezifikation eines Projektes in den Vordergrund stellt... ...und gegen diese Spezifikation dieser als Single Source of Truth nimmt quasi.
00:07:13: Dass man damit arbeitet nicht nur macht man hübsch.
00:07:16: Also weg vom Ich erstelle mal ein paar Zeilen Code zu Planen, Architektur Rahmenrichtlinien vorgeben, Coding Guidelines vorgeben.
00:07:27: Und ebenfalls auch weitere Ergänzungen machen die das einzelne Unternehmen zum Beispiel betreffen.
00:07:32: also wir sprechen am wesentlichen natürlich auch bei der Entwicklung von Software innerhalb von Unternehmen für Unternehmen.
00:07:38: und eine Sache die jetzt auch sichtbarer wird aus meiner Sicht ist dass es eben halt auch weg geht von diesem Wild West.
00:07:48: Jeder macht irgendwas hin zu mehr Standards, Standard-Werkzeuge wie zum Beispiel IBM Bob oder da gibt es sicherlich auch das weitere Framework-Sketting-Shit.
00:07:57: dann Framework
00:07:58: z.B.,
00:07:59: kannst du dazu was sagen?
00:08:00: Genau also IBM Bob ist relativ neu zum Beispiel, gibt ja noch andere IDIs in der Richtung.
00:08:07: aber das zieht genau auf dieses Thema Governance Security vielleicht auch Legacy Code ab dass man ganz einfach ein Framework haben möchte und eine IDE in diesem Falle mit dem integrierten agendischen Framework diese realen Projekte ansteuert und fokussiert.
00:08:23: Also klar, jedes agentische Tool kann irgendwie so eine Greenfield-Application bauen also sprich einer Anwendung die wovor noch nichts da war?
00:08:33: Im Prinzip der Prototyp das erste Version.
00:08:36: Exakt!
00:08:37: Aber arbeiten Unternehmen ja nicht.
00:08:39: Es gibt Unternehmen die immer nur neue Software rausbringen und dann geht das nächste Projekt los usw.
00:08:43: Das ging vorher auch schon gut.
00:08:45: aber so bestehende Code-Basen groß, historisch gewachsene Code-basen und wir kennen sie alle.
00:08:50: Die Projekte die seit zehn Jahren existieren im Unternehmen und halt zehn Jahre Entwicklung an Code Qualität auch durchlebt haben, aber vielleicht nicht in jedem Winkel der Software?
00:08:59: Und da sind solche darauf fokussierten IDEs und Frameworks natürlich sehr gut.
00:09:03: Dass sie ganz einfach das zusammenbringen und trotzdem dass man diese Vorteile dort ausspielen kann, die das agentische Programmieren einfach mitbringt.
00:09:09: In welchen konkreten Aufgaben oder Projekten hast du den letzten Monaten gemerkt?
00:09:13: Weibkunding ist mehr als nur Spielerei, man kann es wirklich schon produktiv nutzen.
00:09:18: Ja quasi an allen Projekten die ich gemacht habe das sind... Ich hab mal ein bisschen überlegt, da sind tatsächlich eine ganze Menge.
00:09:23: also würde wirklich behaupten nicht wäre auf jeden Fall nicht so produktiv wenn ich rein händisch entwickeln würde.
00:09:29: zum Beispiel wir haben ja einen Chatbot den wir vertreiben und anbieten und dafür habe ich eine kollektative Analyseplattform entwickelt.
00:09:37: Das ist auch dieses Projekt was sich damals vorgestellt habe wo dann der Aufschrei nach dem Workshop groß wurde.
00:09:43: Und wie gesagt, da habe ich zwanzig dreißig Zeilen Code selbst geschrieben.
00:09:46: Ich hab drumherum alles konfiguriert, Projekt aufgesetzt, Docker Registry eingerichtet und also das, dass man diese ganzen Prozesse wo ein Agent nicht drauf lassen möchte auf irgendwelche Produktiv-Server, dass er da irgendwas konfigured in welche ja... Wie die Sachen deployet werden?
00:10:00: Das möchte ich nicht, dass ein Agent das macht weil es ist auf irgendwelschen Servern wohl noch andere Sachen draufliegen, das sind gesicherheitskritische Server ganz einfach.
00:10:08: aber das reine Handwerk des Entwickelns wurde da einfach komplett vom Agenten übernommen.
00:10:12: Und genau das gleiche, ich entwickel gerade auch wieder für unseren Chatbot so eine Utility-Plattform.
00:10:17: Also ganz viele Tools, die einfach die Arbeit mit dem Chatbot erleichtern, darauf gesammelt werden.
00:10:23: und da wir innerhalb von wenigen Tagen jetzt einfach eine Plattform erstellen können oder lassen sage ich mal so, ...die wir jetzt schon produktiv nutzen können wo halt wirklich mehrwertbringende Tools drauf sind...und das hätte ich vorher niemals geschafft!
00:10:37: Und natürlich das Krasseste sag' ich mal in einem Kundenprojekt Bei dem es um die Erstellung von Anamnese-Texten für in der Pflegeberuhrt Achtung geht, auch da ist.
00:10:47: Der Code größten teils oder fast ausschließlich durch Agenten geschrieben.
00:10:51: Nichtsdestotrotz wo ich jetzt gerade sage okay Sachen laufen produktiv sie sind für Kunden und sowas heißt nicht Ich sage dem Agenten mach mal und dann schaltet das sofort live sondern da wird gereviewed.
00:11:02: Da wird drauf den Code drauf geschaut.
00:11:04: ich verstehe den Code ich lese mir durch ich bin im Austausch mit dem... mit dem Agenten tatsächlich sage, okay das und das möchte ich nicht so haben.
00:11:12: Bitte da nochmal irgendwie eine Validation einbauen sowas in der Richtung.
00:11:16: also es ist halt ja nicht.
00:11:18: nicht ich sende einmal einen Promptin und sage mach das mal sondern wirklich es ist ein Austausch aus einem Prozess genau.
00:11:24: Also Es ist mein absoluter Alltag mittlerweile.
00:11:28: Lass uns vielleicht noch mal einen Schritt zurückgehen.
00:11:30: du bist ja Software Entwickler seit vielen Jahren.
00:11:33: aber Ich glaube dass die diese Werkzeuge, die es jetzt gibt einen Reifegard erreicht haben und eine Verfügbarkeit erreicht haben.
00:11:42: Dass selbst Menschen, die nicht jahrelangstens aufentwickelt haben damit eben halt zumindest einige Entwürfe erstellen können vielleicht sogar mehr machen können.
00:11:50: Die Werkzeige sind zugänglicher geworden.
00:11:52: Und wenn wir jetzt an solche menschen denken die nicht programmieren können welche Aufgaben können sich mit dem heutigen Weibgruppedingen Werkzeugen realistisch lösen von solchen Personen Was könnt ihr machen?
00:12:03: Ja das letzte mal ja schon ein bisschen drüber geredet dass Ist nicht alles in der ide also der Entwicklungsumgebung stattfinden muss.
00:12:08: es geht auch sehr viel webbasiert.
00:12:10: Zum Beispiel an unsere ProjektmanagerInnen denke wenn die im Kunden gespräch sind, Es ist zum Beispiel möglich mittlerweile in echtzeit oder nahezu echtzeiten Mockups erstellen zu lassen einfach so ein Wireframe oder tatsächlich relativ gut ausdesignte Mockup von Anwendungen.
00:12:27: Das heißt man kann kurz mit dem Kunden reden Spezifikationen erheben Anforderungen erhebt und das nebenbei dann eben einfach mal zusammen quasi in dem mieting sogar.
00:12:40: Einfach mal in die dieses tool eingeben und schauen okay geht aus einer richtigen richtung.
00:12:45: also so ein bisschen explorativ, quasi ok.
00:12:49: kommen wir hier eine gemeinsame richtungen?
00:12:51: sprechen wir die gleiche sprache?
00:12:52: sollen wir dieses mock ab jetzt mal in einer richtige software gießen?
00:12:55: an piosi vielleicht erstmal oder in einer fertige software von Anfang an eben schon?
00:12:59: sowas geht auf jeden fall.
00:13:00: Also wir sprechen jetzt nicht davon, dass wir während dieser Besprechung den POC fertig machen.
00:13:04: Es geht um Fireframing und es geht um das zu sehen wie das Produkt ungefähr aussehen könnte also wie die Bedienoberfläche aussehen könnten und eine Sache... Wir sind ja ruhig gut in Darin Anforderungen zu erheben.
00:13:18: aber der Punkt ist eine Sache die man meistens erst später feststellt ist was im Köpfen ist?
00:13:23: Die Bilder die in den Köpfe drin sind.
00:13:26: Und wenn man über etwas spricht dann hat jeder erstmal seine eigene Forschung wie es aussieht.
00:13:32: Wenn man diesen Teil, dieses optische Teil, wenn wir das eben halt während der Sitzung oder sehr schnell zumindest umsetzen kann in etwas was aussieht wie eine Anwendung, grob aussieht für die Anwendungen, dann kann man wirklich praktisch darüber reden.
00:13:47: und die Unterschiedlichkeit, was die Bilder in den Köpfen angeht, das geht halt sehr schnell zusammen so dass man da einfach mehr übers Gleiche redet.
00:13:57: genau vor allem auch den genauen tool nahmen weiß ich gerade jetzt leider nicht mehr aber das ist ein gemine flash modell im prinzip dass solche wireframes erstellen kann.
00:14:07: da reden wir über die generationen.
00:14:08: zeit von vier fünf sekunden für so einen ui.
00:14:12: es ist natürlich jetzt nicht super schick.
00:14:14: also wenn unsere design also was machen dann sieht das natürlich viel schöner aus.
00:14:18: oder wenn man sich auch mit dem k i tun bisschen mehr zeiten nehmen würde.
00:14:20: Aber genau das einfach mal schnell eine vorstellung gewinnen so sind wir denken wir in das gleiche weil genau das wie du meinest Für alle denken unterschiedlich.
00:14:28: Wir haben andere Erfahrungen bisher gemacht, wir haben andere Vorlieben und so weiter und sofort.
00:14:32: Und genau!
00:14:34: Das kann ja auch vor allem gut sein.
00:14:35: wenn ich habe etwas noch nicht gedacht oder was der Kunde gedacht hat dann sagt er mir das kurz okay lass sich das kurz einpflegen.
00:14:41: Vier fünf Sekunden später ist es in unserem Wireframe.
00:14:44: Das ist doch ein Gewinn für alle.
00:14:46: Das war wirklich schön.
00:14:47: Also
00:14:47: eine Sache was da zum Beispiel gerne passiert ist Mensch ist sehr detaillient, der sagt ich möchte jetzt in dieser tabellarischen Übersicht die Information.
00:14:56: Und wenn man das jetzt einfach mal plastisch darstellt auf einem Bildschirm und man merkt ja dann muss man aber Schriftkurse drei Punkte machen damit es alles draufpasst dass funktioniert nicht.
00:15:06: Und solche Sachen merkt man halt ein wesentlich früher
00:15:08: genau auch wieder so Projektmanager gedacht oder so.
00:15:12: bei uns ist mir so dass die Projektmanagern eine sehr viele Fragen an Entwickler und an admins Stellen über Machbarkeit usw.
00:15:19: Solche Fragen kann man auch an eine KI mittlerweile stellen, ganz klar.
00:15:22: Das ging natürlich auch früher schon.
00:15:23: aber auch da spielt jetzt oder fällt ins Gewicht dass die Modelle einfach viel besser geworden sind und das ist natürlich auch ein großer Gewinn.
00:15:30: Ein Zeitersparnis für alle Seiten quasi.
00:15:32: KI ist immer verfügbar Entwickler nicht unbedingt wir kennen es alle.
00:15:35: Zeit ist doch ein rares Gut Genau!
00:15:37: Die meisten Nicht-Entwickler in Unternehmen benutzen Microsoft Office Produkte oder entsprechende.
00:15:43: Kann man da auch was machen?
00:15:44: Dass man etwas wie einen Excel was ja manchmal schon etwas kompliziertere Formeln Bedarf damit man bestimmte Sachen umsetzen gibt es dafür auch schon was?
00:15:52: Ja, also sowohl Bild-Innen-Sachen von, ja Microsoft, drei oder fünfundsechzig dann so.
00:15:58: Aber auch mit Ad-Ins quasi kann man sehr viel machen mit den ganzen Office-Produkten.
00:16:04: da arbeiten wir auch gerade mit dem Kunden zusammen dass wir in Word für technische Anleitung einfach ein Addin entwickelt haben das eben dann mithilfe von KI Sachen umschreibt strukturiert und in eine gewisse Form bringt.
00:16:18: Das heißt auch, dass es wieder.
00:16:20: Etwas in dem Projekt in dem exklusiven Workflow auch sozusagen den man ja eh schon hat also mit den mit den Office-Produkten arbeiten viele Unternehmen und vielen Personen.
00:16:29: genau da gibt's halt auch sehr viele Möglichkeiten ohne das man jetzt gerade wirklich merkt ist ganz viel KI ist oder dass man irgendwie eine IDE ist oder eine Entwicklungsumgebung oder irgendwas sondern wirklich in dem Tool selbst sind wir dann einfach ein Mehrwert bekommt.
00:16:43: Genau ich hab noch ein kleines privates Beispiel zu... ja, zu entwickeln mit KI für Nichtentwicklerinnen.
00:16:54: Meine Frauen und ich tun es immer ein bisschen schwer wenn wir entscheiden was wir jetzt meal-preppen wollen, was wir vorbereiten wollen zum Essen.
00:16:59: Und da kam mir einfach die Idee...
00:17:00: Früher hieß das immer vorkochen!
00:17:02: Ja!
00:17:03: Wir sind alle modernen, d.h.
00:17:04: es ist meal prep'n.
00:17:07: Genau!
00:17:07: Da habe ich, kam mir aber die Idee okay, ich mache jetzt eine App, sie heißt Tinder für Meal Prep.
00:17:12: So, im Grunde ist es einfach nur Wir beide bekommen irgendwie einmal die Woche so ein Hinweis in der App.
00:17:18: Okay, hier sind jetzt zehn Gerichte wie bei Tinder man kann links rechts weiten, man kann liken und also was in Richtung... Und da wo wir Einstimmung haben das wird dann gekocht.
00:17:26: So was in der Richtung.
00:17:27: Ganz stumm, eine dumme Idee einfach so.
00:17:29: aber irgendwie ganz lustig fand ich es so.
00:17:32: Ich fand es immer ganz spannend.
00:17:33: okay, Kürsey mach mal einfach!
00:17:35: Und ich habe so bisschen so hier nütze Cloud dafür, Cloud ist am besten, also die Web-Oberfläche ist am Besten.
00:17:40: dafür nutzt ihr Google Stitch.
00:17:46: Das baut dir quasi das UI, das baut hier den Code, das kannst du hier reintun und dann baust du eine Anwendung.
00:17:52: Und habe natürlich auch noch gesagt wie man, dass sie ein anderes Software Google Firebase nutzen soll.
00:17:57: zum Deployen.
00:17:59: Ich habe natürlich ein bisschen Hilfe gegeben aber es sind alles Sachen die Sie halt auch einfach klart fragen können.
00:18:04: so und dann hat man in diesen Oberflächen selbst noch wieder KI-Agenten und Chats Wo wir einfach fragen, wie mache ich das und dass?
00:18:09: Wie kann ich das machen?
00:18:10: Und dann klick hier.
00:18:11: Dann klickt da.
00:18:11: Und mit wirklich mini minimaler Hilfe hat sie es einfach selbst hinbekommen... ...und das finde ich irgendwie schon krass weil das eigentlich das ist was wir früher getan haben!
00:18:22: Das ist ja eine Full-Stack Anwendung gewesen.
00:18:24: Mit Datenbanken sogar.
00:18:27: Wenn man keine Ahnung von Technik hat, ist das eigentlich früher so ein Buch mit sieben Siegeln gewesen auch das Deployment über was für eine URL man das erreichen kann und all sowas Wurde einfach einem vorgekaut quasi und das ist schon irgendwie.
00:18:41: Ja eine spannende Entwicklung oder auch ein bisschen der ängstigend, dass wir alle das können.
00:18:46: Das
00:18:46: kommt für nur wir
00:18:47: ja gut aber ich sage mal der der Alltag für uns Entwickler verändert sich dann ja auch ganz massiv.
00:18:56: wie würdest du das beschreiben?
00:18:57: was hat sich oder was wird sich bei dir und bei deinen Kollegen in dem Job verändern?
00:19:03: Was ist anders Wenn man jetzt Software-Entwickler ist, wenn man Vibe-Coding oder spektiven Design nutzt.
00:19:09: Ich glaube ich habe das mal auch schon gesagt es geht ja viel mehr weg vom tatsächlichen Code also beziehungsweise vom Schreiben von Code sondern eher zum Managing, zum Verwalten, zum Review absegnen und abnicken.
00:19:25: dass man quasi seine eigenen Agenten hat die für ein Arbeiten, die für einen Aufgabe übernehmen auch wirklich das Agent in Plural, dass man mit agenten Schwärmen arbeitet bzw.
00:19:36: verschiedene Features auf Parallel entwickeln lassen kann gerade im Nebenraum.
00:19:40: ich weiß nicht ob er es schon fertig ist aber lasse ich zwei Features entwickeln und zwei verschiedenen Worktrees einfach weil ich muss nicht drauf schauen.
00:19:48: also ich hab ausdefiniert die Spezifikation dieses Features bin jetzt sehr gespannt gleich wenn ich wiederkomme was daraus geworden ist.
00:19:54: Ich hoffe das hat geklappt.
00:19:57: Das ist halt ein bisschen das Ding das genau, dass man quasi viel mehr managen muss.
00:20:05: Auch so parallelität ist dann auch halt ein Ding, sodass man mit verschiedenen Worktrees arbeitet weil wenn zwei Agenten am selben oder den selben Codebasis arbeiten kommen sie natürlich in die Quere oder können sich in eine Quere kommen.
00:20:16: Das heißt man muss wirklich auch mit Git ein bisschen besser beherrschen.
00:20:20: Es hilft auf jeden Fall Git gut zu können, wenn man dann wirklich mit mehreren Agenten parallel arbeitet.
00:20:27: Ja, das sind krasse Änderungen.
00:20:28: Auf der anderen ist es so dass das Handwerk wie man dann entwickelt Vorbereitung dafür ist natürlich auch.
00:20:33: was also das Wissen?
00:20:34: Also es ist ein ganz andere... ...Wissensdomäne mittlerweile die man sich erschließen muss hatte ich ja vorhin schon in dem Zitat einmal angerissen diese ganze Auflüstung von ganz vielen Skills die man irgendwie können muss oder sollte wenn man das Maximum rausholen möchte.
00:20:50: Genau denn das ist so'n Ding.
00:20:53: Wie definiere ich jetzt?
00:20:54: Instruktionen möglichst gut, möglichst präzise, möglichst reproduzierbar.
00:20:58: Das ist so ein Skill der den Ich auch noch am Meistern bin definitiv also das ist wirklich Work in progress nicht dass man es einmal gelernt hat und dann kann man das.
00:21:06: Es entwickelt sich ständig, es kommt Studien raus.
00:21:08: mittlerweile, das ist ja... So ein Ding, Studien sind immer ein bisschen langsamer als die Unternehmen die aber vorpreschen sagen das ist der neue tolle Weg macht alles so.
00:21:18: Also ständig sich entwickelndes Feld wo wir halt auch quasi alle am Ball bleiben müssen oder zumindest ein paar designierte Personen im Unternehmen am ball bleiben sollten, um da nicht das Maximum rauszuholen.
00:21:30: Aber so dass man möglichst viel rausholt ohne sich jetzt komplett drin zu verlieren weil das geht auch wirklich bei dieser Informationsflut.
00:21:37: quasi
00:21:39: in dieser Folge haben wir uns angeschaut wie sich Vibe Coding in den
00:21:42: letzten sechs Monaten
00:21:43: weiterentwickelt hat und warum heute eher von Spectrum Development oder Agenty Coding gesprochen wird.
00:21:49: der entscheidende Punkt dabei KI wird zunehmend von einem reinen Werkzeug zu einem produktiven Teammitglied, das sich gezielt steuern und in strukturierte Entwicklungsprozesse einbinden lässt.
00:21:58: Wir haben gesehen wie viel leistungsfähiger die Modelle geworden sind,
00:22:01: welche neuen Werkzeuge
00:22:02: entstanden sind um wie sich damit die Arbeitsweise in der Softwareentwicklung verändert.
00:22:07: Statt alles selbst zu programmieren geht es immer stärker darum Anforderung klar zu formulieren Prozesse zu definieren und die Ergebnisse der KI gezielt zu steueren und zu überprüfen.
00:22:16: Gerade für Unternehmen bedeutet das, die Einstiegshürden sinken.
00:22:19: gleichzeitig steigen die Möglichkeiten schneller zu konkreten Ergebnissen zu kommen.
00:22:23: Sei es bei den Prototypen, internen Tools oder ersten produktiven Anwendungen.
00:22:27: Entscheidend ist dabei weniger das einzelne Tool sondern die Fähigkeit diesen neuen Arbeitsweisen sinnvoll in bestehende Prozesse zu integrieren.
00:22:34: In der nächsten Folge gehen wir dann noch einen Schritt weiter und schauen darauf wie sich diese Ansätze in der Praxis bewähren – insbesondere bei bestehenden, gewachsenen Systeme.
00:22:42: Wir sprechen über Codequalität Refactoring, Governance und Kosten.
00:22:46: Und darüber wie Sie für Ihr Unternehmen die richtige Balance finden zwischen Innovation & Steilbielen wirtschaftlichem Einsatz von KI.
00:22:54: Wenn Sie sich jetzt fragen wie Sie solche Ansätze konkret in Ihrer Organisation nutzen können unterstützen wir sie gerne dabei Von der ersten Bewertung ihrer Ausgangssituation über gezielte Workshops bis hin zu Umsetzungen konkrete Anwendungen.
00:23:06: Gemeinsam identifizieren wir sinnvolle Einsatzmöglichkeiten, schaffen die notwendigen Strukturen und begleiten sie Schritt für Schritt bei der Einführung mit Fokus auf schnelle, messbarer Ergebnisse.
00:23:16: Sprechen Sie uns gerne an!
00:23:17: Und starten Sie mit uns Ihr nächstes KI-Projekt – alle Informationen dazu finden Sie in den Schoennots.
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